Fernglas oder was…

Was unser dreimaliger Clubmeister, Herbert Plenk, hier in der Hand hält, ist kein Fernglas, sondern ein Entfernungsmesser. Zwei Tage vor der Clubmeisterschaft hat er noch ein bisschen geübt, und hier peilt er gerade die Fahne an Loch 15 an.

Übermorgen wissen wir, wie der diesjährige Clubmeister heißt…

Auflösung der Regelfrage

Darf lose Erde auf dem Fairway entfernt werden?

Nein!

Lose Erde darf lediglich auf dem Green entfernt werden. (Regel 23)

Hier
geht es zum Ergebnis der Abstimmung. Die Mehrheit hat übrigens die falsche Antwort gegeben…

Omega European Masters 2010 1. Turniertag

Heute war sehr frühes Aufstehen angesagt. Der Wecker hat um 5.30 Uhr geklingelt. Zwei meiner Spieler hatten die Startzeiten 8.20 Uhr und 8.40 Uhr.

Der andere, ein junger Inder mit dem Namen Bullar spielt heute nachmittag um 13.40 Uhr. Wir spielen heute und morgen zusammen mit Darren Clarke und Todd Hamilton aus den USA. Wir erwischten einen sehr guten Start und legten gleich mit einem Birdie los. Der Rest der Runde ging so auf und ab und am Schluss kamen wir mit einer PAR- Runde ins Clubhaus.

Nirat spielte eine sehr gute Auftaktrunde mit 66 Schlägen! Wir werden heute um 17.00 Uhr nochmals für 2 Stunden aufs Pitchinggrün begeben.

Es sind auf diesem sehr hügeligen aber in ausgezeichnetem Zustand befindlichen mit tollen kurzgemähten Fairways vor allem die Schläge ins Grün die uns etwas zu schaffen machen! Und nicht zu vergessen, da wir uns auf 1500 Meter über N.N. bewegen fliegen die Bälle ca. 10% weiter als normal!

Jetzt muss ich wieder los denn ich möchte gern einen meiner jungen Nachwuchsspieler etwas auf der Runde beobachten bevor es um 17.00 Uhr weitergeht.

Bis bald mit ein paar Bildern

Peter

Tessa Oldenburg bei Team-EM in Bad Saarow

Vom 31. August bis 4. September 2010 ist Deutschland Gastgeber der Team-Europameisterschaft der Seniorinnen im Sport & SPA Resort A-ROSA Scharmützelsee Sporting Club Berlin.

Als Titelverteidigerinnen werden die deutschen Damen mit einer starken Mannschaft aufwarten.
Mit konstanten Leistungen über die Saison hinweg haben sie sich für die Nationalmannschaft empfohlen. Vier der Teilnehmerinnen (Jahrgang 1960 und älter) hatten im vergangenen Jahr den Europameistertitel in Irland erspielt: Tessa Oldenbourg (GC Wörthsee), Karin Gumpert (G&LC Köln), Dagmar Lehmann (GC Gifhorn), Cornelia Schmidt-Stützle (Stuttgarter GC Solitude). Neu im Team sind Sabine Boeder (Golf-Resort Bad Briesbach) sowie der „Seniorinnen-Nachwuchs“ Uschi Beer (Düsseldorfer GC) und Sabine Blecher (Stuttgarter GC Solitude). Nicolle Eicke-Huth (G&LC Kronberg) wird sich als Reservespielerin bereit halten.
(Originaltext der Hompepage des Sporting Club Berlin)
Weiter Infos und die Scores zu diesem spannenden Event gibt es
auf der Hompepage des Deutschen Golfverbandes.

Fotos kann man ebenfalls ansehen.

OMEGA EUROPEAN MASTERS 2010

Null Grad aber dafür strahlender Sonnenschein in 1500m über dem Meer.

So präsentiert sich Crans Montana an diesem Dienstag morgen.

Nach einer eher beschwerlichen Anreise mit dem Flieger nach Genf von da aus mit dem Zug nach Sion und dann noch mit dem Auto hoch nach Crans Montana.

Nachdem wir gestern bei zeitweiligen Graupelschauern unsere erste Trainingseinheit hinter uns gebracht haben gings in unser Appartement zur Videoanalyse, anschließend zum Essen und ab ins Bett.

Nach einem Morgenlauf und einer Dusche sind wir auf dem Weg in den Golfclub wo uns eine Trainingseinheit und anschließend 9 Löcher erwarten!

Heute werden nur 9 Loch gespielt da wir morgen Nachmittag Pro- Am spielen und wir dort eine weitere Möglichkeit haben den Platz zu checken!

Jetzt muss ich los, die Golftasche ist gepackt es warten ca 25 Kilo auf mich die diese Woche bergauf und bergab bewegt werden wollen.

Erfolgreiche Saison für die GCW-Mannschaften

In der nun (fast) abgeschlossenen Wettspiel-Saison 2010 können unsere Club-Mannschaften erfreulicherweise mit sehr respektablen Ergebnissen aufwarten:

So haben unsere Damen bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Fürth ihren Platz in der Regionalliga Süd erfolgreich verteidigt. Trotz einer schlechten Platzierung nach den Zählwettspielen am 1. Spieltag gelang es unseren Spielerinnen am nächsten Tag, bei widrigsten Wetterverhältnissen die Gegner aus dem Tegernseer GC im Lochwettspiel auf die Plätze zu verweisen. Gratulation an unsere Damen, Mannschafts-Captain Barbara Hipp und Trainer Matthias Ziegler.

Die Ladies-Mid-Amateure haben den Klassenerhalt in der höchsten bayerischen Liga nun bereits im 4. Jahr gemeistert und spielen im September in Ottobeuren sogar um die Bronze-Medaille. Gratulation dem Team, Mannschafts-Captain Hermine Jardin und Trainer Matthias Ziegler und natürlich gutes Gelingen im “kleinen Finale”.
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Golfträume – Nr. 1

Ich stehe mal wieder auf einem dieser unsäglichen Abschläge. Dieses Mal ist es so eine Art Graben, ein kleiner Graben – ohne Wasser drin, dafür aber mit unförmigen Erdbrocken und vielen Steinen. Ich habe wirklich keine Ahnung, wie ich da Position einnehmen und vor allem, wo und wie ich das Tee platzieren soll. Das Tee in so einen Erdklumpen rein zu bohren, das wäre würde ich ja bestimmt irgendwie hinkriegen. Den Ball könnte ich auch noch drauf legen. Aber wie soll ich den Ball schlagen?! In einem so kleinen und so engen Graben.

Tapfer versuche ich einen Stand zu finden, ohne seitlich oder nach hinten wegzukippen. Nachdem ich immer wieder abgerutscht bin und ungefähr einen Eimer voll Erdreich abgetreten habe, gelingt es mir einigermaßen. Ein bisschen wackelig zwar, aber ich stehe wenigstens.

Nun das Tee irgendwo reinstecken. Ich schaue mich um. Wo ist das geeignete Plätzchen? Ah, da könnte es gehen. Eine winzige gerade Fläche mit einem bisschen Gras darauf. Dort bohre ich das Tee hinein. Versuche es zumindest, aber es geht nicht. Zumindest nicht grade. Und so windschief wie es da nun steckt, brauche ich den Ball gar nicht erst draufzulegen, der kullert sofort wieder runter. So ein Mist, wie kann man den Abschlag nur an so einem dämlichen Ort verlegen. Dort hinten, nur wenige Meter weiter, ist eine kleine Wiese, warum haben sie der Abschlag denn nicht dort angelegt? Schikane, reine Schikane!

Aber mein Unmut nutzt nichts, ich muss endlich abschlagen. Die anderen warten schon … und murren. Also schaue ich mich erneut nach dem geeigneten Plätzchen für mein Tee um. Derweil rutscht mein linker Fuß schon wieder ab. Es ist zum Verzweifeln.
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Wo nichts ist, kann man nichts falsch machen

Normalerweise haben Menschen davor Angst. Sie nähern sich zögerlich, werfen verstohlen einen Blick hinein und so mancher hat beim Anblick ein leichtes Kribbeln im Bauch. Oft sind sie sogar umzäunt, Warntafeln weisen auf eine drohende Gefahr hin, denn sie können einen großen Schaden anrichten. Das trifft im Allgemeinen zu, nicht jedoch für Golfer. Sie sind geradezu süchtig danach, es ist ihr unabänderlicher  Wille genau dorthin zu kommen und sie unternehmen jede Anstrengung dies zu tun. Nun ja, es ist ja schließlich das Ziel des Spiels dort anzukommen. Im Nichts. Denn, so hat es bereits Tucholsky formuliert, „ein Loch ist da, wo nichts ist “. Es geht also um die berühmten kleinen Löcher auf dem Golfplatz. Wenn es also um das Nichts geht, dann kann man dort wohl auch nichts falsch machen. Weit gefehlt ! Zu beobachten auf dem Putting-green und auch auf der Runde. Der gemeine Golfer nähert sich wagemutig bis an den Rand des Nichts, um seinen Ball herauszuheben. Oder, noch schlimmer, um seine Puttrunde fortzusetzen, steht so mancher fast mit dem Absatz im Nichts. Dem unbeteiligten Beobachter bleibt das nicht verborgen und er wundert sich nun nicht mehr, warum auf der Runde so mancher Balle schnurstracks  auf des Loch zulief, kurz davor einen eleganten Halbkreis gekurvt ist, um genau hinter dem Loch zur Ruhe zu kommen, sehr zum Ärger des Spielers. „Vulcano- effekt.“  Nicht weil der  Spieler gleich explodiert, nein. Da sich alle Spieler irgendwann dem Nichts, also dem Loch nähern, ist diese Stelle  – genau wie der Abschlag – der Ort, der am meisten betreten wird. Und wenn nun alle nahe ans Loch gehen, so wird der Boden dort systematisch nach unten getreten und das Loch wird zum Krater eines Vulkans. Drumherum geht`s rund.

Über der elf


Foto: Renate Blaes

Regelfrage

Darf lose Erde auf dem Fairway entfernt werden?

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