Himmlische Hilfe noch nicht in Sicht

Flirrende Hitze und extreme Trockenheit machen den Pflanzen auf dem Golfplatz zu schaffen.

Die Linde an Bahn 3 versucht sich zu schützen, indem sie die Rückseite ihrer Blätter nach außen wendet. Die dortigen Härchen halten die starke Sonneneinstrahlung ein wenig ab und mindern die Verdunstung der Blätter.

Die Linde an Bahn 3 versucht sich zu schützen, indem sie die Rückseite ihrer Blätter nach außen wendet. Die dortigen Härchen halten die starke Sonneneinstrahlung ein wenig ab und mindern die Verdunstung der Blätter.

Die Blätter des  Bergahorns an Bahn 4 sind bereits verwelkt.

Die Blätter des Bergahorns an Bahn 4 sind bereits verwelkt.

Einen völlig vertrockneten Eindruck hinterlässt der Schneeball im nord-östlichen Teil der Driving Range.

Einen völlig vertrockneten Eindruck hinterlässt der Schneeball im nord-östlichen Teil der Driving Range.

Das Greenkeeper-Team ist ständig bemüht, die Trockenschäden zu lindern.

Peter Thoma bewässert kritische Stellen an den Grüns per Hand, hier am Grün 6.

Peter Thoma bewässert kritische Stellen an den Grüns per Hand, hier am Grün 6.

An anderen Stellen sind zusätzliche Regner aufgestellt.

An anderen Stellen sind zusätzliche Regner aufgestellt.

Dennoch kann nur der Himmel der Trockenheit ein Ende setzen .

Orkan Niklas hinterlässt schwere Schäden

Dieser Orkan mit Windstärken von 10 – 11 hat leider sehr schwere Schäden am und um unseren Golfplatz verursacht. Es würden über 20 Bäume komplett entwurzelt und mindestens 10 weitere so schwer geschädigt, dass Sie gefällt werden müssen. Betroffen sind hauptsächlich Fichten, aber auch einige Birken. Unser Greenkeeping Team, dass die Aufräumarbeiten des Januar-Sturms bereits abgschlossen hatte, wird nun erneut mindestens 2 – 3 Wochen mit diesen Aufräumarbeiten beschäftigt sein.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Mitarbeiter für ihren großen Einsatz!

Die Pegel steigen weiter!

Dienstag, 11.06.2013, 18.00 Uhr, Weltuntergangsstimmung über Wörthsee: Der Himmel öffnet alle Schleusen, man staunt wo er das Wasser noch her nimmt. Innerhalb 1 Stunde fallen 24 Liter pro Quadratmeter und das nachdem in den letzten 4 Wochen bereits weit über 200 Liter pro Quadratmeter niedergegangen sind. Die Teiche an Bahn 8 und 10, den tiefsten Stellen des Platzes, können das Wasser nicht mehr fassen. Es bildeten sich große Wasserflächen auf den Fairways. Es gibt keinen einzigen Bunker auf dem Platz, dessen Ränder nicht ausgeschwemmt wurden.

Land unter…Platzsperre!

Mehr als 120 Liter Regen pro Quadratmeter am Wochenende setzten den Platz unter Wasser.

Die Teiche sind randvoll und z.T. etwas über die Ufer getreten. Ingesamt ist die Situation im Vergleich zu 1999 deutlich entspannter. Die gezielten Umbaumaßnahmen (Flutmulden) zeigen ihre Wirkung, der Platz wird voraussichlich ab Dienstag wieder teilweise bespielbar sein.

Aus dem Tagebuch eines Marshals

…aus aktuellem Anlass (Gewittergefahren) wird dieser Artikel noch einmal vorgezogen…

Der mit dem Golfer tanzt

Was war das für ein Winter! Aber noch viel entscheidender ist doch für uns Golfspieler die  Frage: Was wird das für ein Sommer nach diesem Frühjahr? Oder war das schon der Sommer und wir kriegen wieder einen Sommer, der ein Winter sein könnte? Und was geschieht eigentlich mit dem Herbst? Wird der jetzt ganz abgeschafft? Der geneigte Leser merkt sofort, was gemeint ist. Golf ist ein Freiluftsport, neudeutsch outdoor sport, und damit ganz entscheidend vom Wetter abhängig. Und der da mit dem Golfer tanzt ist der ….Wettergott.
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