Baumpflanzung zur Erinnerung an Herbert Bohn

Am vergangenen Samstag trafen sich die Familie Bohn, Freunde und Mitglieder des GC Wörthsee, um zur Erinnerung an unser langjähriges Mitglied Herbert Bohn einen Baum zu pflanzen. Die Rotbuche wurde von Inge Bohn gestiftet.  Die Idee dazu kam von ihr und wurde während einiger Golfrunden mit ihrem Sohn bzw. mit Freunden in diesem Sommer geboren.

Da Herbert Bohn dem Golfclub über Jahre sehr verbunden und im wahrsten Sinne des Wortes hier „verwurzelt“ war, bleibt durch dies Baumpflanzung die Erinnerung an ihn über die Jahre erhalten.

Zusammen mit Hans Ruhdorfer wurde die Art des Baums, eine Blutbuche, und der Standort zur Anpflanzung an Bahn 16 ausgesucht. Herr Ruhdorfer und sein Greenkeeper-Team, zu dem Herbert Bohn als Platzreferent stets ein besonders enges Verhältnis hatte, pflanzten die Purpurbuche bei Regen am Samstagmorgen an, unter symbolischer Mithilfe von Inge Bohn und ihren Kindern sowie Freunden und Mitgliedern des GCW.

An dieser Stelle wird der Baum einige Spieler in Zukunft sicher an Herbert erinnern:

Liegt der Ball des Golfers an der blutgen Buche, 

er nach kurzer Suche, schimpft und deftig fluche,

steht der Baum doch so im Weg,

dass er braucht gleich viel mehr Schläg`…….

und er denkt sofort daran, ob man ihn nicht fällen kann.

(Stephan Panzer)

Anschließend traf sich der kleine Kreis zu einem zünftigen Weißwurstessen im Restaurant des GCW.
Liebe Inge, wir danken dir für diese schöne Idee und Geste und unseren fleißigen Greenkeepern für ihre Arbeit.

Christiane & Stephan Panzer

 

Beitrag zu Golf und Natur, Oktober 2018

Leuchtende Farben – der Herbst zeigt sich von seiner bunten Seite.

Spitzahorn an Bahn 5 kurz nach dem Abschlag auf der rechten Seite

Der Ahorn sticht mit seiner Laubfärbung besonders hervor.
In Schluifeld wachsen 5 verschiedene Arten von Ahorn an den verschiedensten Bahnen.

Gruppe von Spitzahorn an der Bahn 15 kurz hinter dem Abschlag links

Wie sie sich voneinander unterscheiden lassen und welche Legenden sich um den Ahorn ranken, finden Sie in Kürze HIER.

Regen – Wurm – Zeit

Der griechische Philosoph Aristoteles nannte sie „Eingeweide der Erde“.

Sie fressen verottendes Pflanzenmaterial und Erde, zersetzen und vermischen es, und lassen ihre Häufchen  an der Oberfläche als wertvollen Dünger liegen. Damit machen sie sich bei Golfern  und Greenkeepern nicht gerade beliebt, weil Bälle und Mähspindeln verschmutzen und verschleißen.

Aber sie aerifizieren auch kostenlos unsere Rasenflächen. Luft und Wasser kann durch ihre Gänge schnell in den Boden eindringen.

Die Häufchen werden bei trockener Witterung mit einem Schleppnetz oder einer Bürste verteilt. Die darin enthaltenen natürlichen Nährstoffe fördern das Gräserwachstum.

Weitere Informationen zu den Regenwürmern finden Sie HIER.

 

Wilde Möhre

Mit ihren großen, weißen Blüten ist sie an vielen Stellen, nicht nur auf den Blumenwiesen zu sehen: die wilde Möhre


Wilde Möhren auf der Südseite vom Weiher zwischen Bahn 15 und 18


groß und zugleich filigran – die weiße Möhrenblüte

Sie lockt zahlreiche Insekten mit einem kleinen Trick an – klein, aber wirkungsvoll.
Näheres über die wilde Möhre erfahren Sie HIER.

Der Turmfalke

Er ist wieder da – „unser“ Turmfalke – mit Frau und Kind! Schon seit einiger Zeit sorgen die Turmfalken-Eltern für ihre Nachzucht.

(Einer unserer Turmfalken am Einflugloch seiner Nisthöhle.)

Wir freuen uns und sind stolz, dass die Turmfalkenfamilie sich bei uns auf dem Golfplatz wohl fühlt, obwohl unter ihrer Nisthöhle zuweilen ziemlich viel los ist. Offensichtlich hat die Familie die Wohnung zu schätzen gelernt, die wir speziell für sie auf der Südseite der Driving Range in luftiger Höhe eingerichtet haben. Nun schon im 4. Jahr nisten die Turmfalken dort!

Näheres zum Leben von Turmfalken finden Sie HIER.