Korrelation Künstlerduo Kleist – Malerei & Plastiken

Im kleist’schen Arboretum bannt die Künstlerin Bäume in verschiedensten Perspektiven und Formaten auf die Leinwand. Sie variiert das bukolische Sujet dabei stilistisch von der detaillierten Wiedergabe eines Ausschnitts bis zum abstrakt anmutenden Werk. Den Ursprung ihrer Malerei könnte niemand besser erklären als die Künstlerin selbst:

 „Bäume und Wälder haben unsere Seele geprägt von Anbeginn der Menschheit. Geheimnisvolle tiefe Wälder waren Orte des Unbewussten, Magischen, wurden voller Respekt aber auch Furcht betreten. Heilige Haine waren Orte der Verehrung und große, mächtige Bäume waren Sitz der Götter, sie nahmen eine zentrale Stellung im Weltbild unserer Vorfahren ein.
Ein vollkommenes Symbol für das Leben selbst war der Lebensbaum, der im Weltenbaum gleichsam die Gesamtheit des Universums darstellt:
Der Stamm wurzelt im Urgrund, die mächtige Krone trägt die Vielzahl der Schöpfung und ragt hinein in das Himmlische. Er war der große Geber verband den Menschen aber auch mit dem Göttlichen durch seine himmelragende Krone.
Für mich ist er das vollkommene Symbol des Menschen selbst: tief verwurzelt hier auf der Erde, dem Leben nicht ausweichend, doch hineinstrebend in das Ewige.
Mit meinen Baumbildern möchte ich den Menschen die Kraft und Majestät, die individuelle Ausprägung gerade der alten Bäume wieder nahe bringen, sensibel machen für das einzigartige Leben, das uns in jedem Baum entgegentritt und das heute zu schnell aus Profitinteressen umgesägt wird. Ich möchte den Betrachter gerade in Bilder von Baumausschnitten die Kraft spüren lassen, die in diesen Pflanzen sich ausdrückt, sodass er sie in sich selber spüren kann, denn die Natur verhilft uns, wenn wir offen sind, Teile von uns selbst zu erkennen und mit jedem Stück zerstörter Natur, mit jeder ausgestorbenen Rasse verlieren wir eine Möglichkeit der Ausdruckskraft für uns selbst. Monokulturen und endloser Jungwald lässt anderes in uns anklingen als eine alte Eichenallee oder eine lebendige Blumenwiese. Vielleicht findet der Betrachter ein wenig das zurück, das unsere Vorfahren zu ihrer tiefen Verehrung der alten Bäume bewogen hat, die Ehrfurcht und auch die Liebe.“

Almut Kleist verschafft sich dadurch nicht nur als Künstlerin Relevanz, sondern auch als Denkerin und Aktivistin, die stark für die Bewahrung der Erde eintritt.

Kleists Arbeiten ergänzen die bereits seit längerem im GCW exponierten Raum-Plastiken von Ehemann Esteban: Der Betrachter erlebt hier die klassische Volumenplastik und erfährt die Wandelbarkeit je nach seinem Standpunkt, weil er miteinbezogen wird. Auch die gigantische Schalenkonstruktion, die er vor unserer TV-Lounge aufgedockt hat, zieht den Betrachter in seinen Bann, denn der Bildhauer lotet auch hier die Grenzen seines Materials aus.

Die Kunstgalerie Schluifeld widmet dem Duo eine große Ausstellung, die alle Facetten der Schaffenskraft beider Künstler beleuchtet.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und auf Ihren Besuch! Und wie immer gilt: Alle Werke stehen auch zum Verkauf 🙂

Roland von Rebay „Hand und Geist“

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Portrait des Vaters Roland von Rebay sen.

Roland von Rebay jun. (geb. 1957) abstrahiert in seinen Acrylgemälden Gefühlswelten zu zeichnerischen Chiffren. Im Rückgriff auf geometrische Figuren, wie Kreis, Dreieck oder Gerade, gelingt es dem Maler, Begrifflichkeiten wie „Leere“, „Fülle“, „Chaos“ oder „Fokussierung“ zu verbildlichen. Mal verflechten sich die Elemente in einer ausgeklügelten, sorgfältig gesetzten All-Over-Struktur zu dichten Konstellationen, mal setzt der Künstler in mutiger Reduktion den Blick aufs Wesentliche frei.
All seinen Bildern ist das kreative Spiel mit dem „goldenen Schnitt“ gemein. In der steten Ausrichtung nach diesem idealen Prinzip ästhetischer Proportionierung fügen sich von Rebays Formen in kontrapunktisch gesetzter Balance zu einem harmonischen Ganzen.

Doch obwohl Roland von Rebay seine Sujets zumeist abstrakt erfasst, kehrt er – im Gedenken an zwei Künstlerinnen aus dem engsten Familienkreis – immer wieder zu Figürlichem zurück. Bereits als Vierjähriger wurde der Weßlinger von seinen Tanten Hilla und Maresa von Rebay an die Malerei herangeführt.

Hilla von Rebay, Gründungsdirektorin des Guggenheim Museums in New York, bewies nicht nur im Kunstankauf, sondern auch mit eigenen Collagen und abstrakten Bildern ihre avantgardistische Haltung.

Maresa von Rebay absolvierte als Meisterschülerin die Kunstakademien in München und Stuttgart. Unter ihrer Aufsicht musste der junge Roland von Rebay Menschen, Tiere und Gesichter malen. „Damit Du es lernst“, sagten ihm beide.

Noch 55 Jahre später malt Roland von Rebay hin und wieder Portraits und Stillleben, dem Rat seiner Tanten folgend, so der Hand und dem Geist Zügel anzulegen. Heute führen ihn Hand und Geist in erster Linie zwar zu abstrakten Kompositionen, doch ob gegenständlich oder nicht – das Geheimnis wahrer Malerei, so der Künstler, liege für ihn sowieso ganz woanders: nämlich darin, „die Einheit aufzuzeigen, von all dem, was ich um mich sehe“.

Von Rebay, übrigens passionierter Golfer, übernimmt auch Auftragsarbeiten für Portraitmalerei.

Für eine erste Kontaktaufnahme steht Ihnen Frau Petra Risch vom GCW-Clubsekretariat sehr gerne zur Verfügung. Zu sehen sind die Werke noch bis Ende Januar 2017 in unserem Clubrestaurant.

 

Rückblick – Eröffnung GCW Restaurant

Eröffnung Restaurant 13. März 2016Am Sonntag, 13. März 2016 starteten wir in die Saison 2016 mit der Eröffnung unseres Restaurants. Voller Freude und Tatendrang heißen wir Sie wieder herzlich Willkommen.

Wir sind bis zum offiziellen Start der Golfsaison am 17. April jeweils von Mittwoch bis Sonntag, in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, für Sie da.

Des Weiteren möchten wir Ihnen unsere „Homemade-Edition“ vorstellen. Ab diesem Jahr haben Sie die Möglichkeit verschiedene, kulinarische Eigenkreationen aus unserer Küche zu entdecken und mit nach Hause zu nehmen. Sie haben die Wahl, aktuell zwischen Grillsauce, Fruchtaufstrichen, Dressing und unserer neuen 10 $$$ Dollar Wok Sauce. Hier steht Ihnen Herr Weiß natürlich jederzeit zur Verfügung und verät Ihnen bestimmt das ein oder andere Kochgeheimnis.

Viele Grüße

Ihr Gastroteam

Besichtigung der Firma „Chefs Culinar Süd Zusmarshausen“

Team Foto bei Chef´s CulinarAm Montag, den 07. März 2016 haben wir unseren Lieferanten „Chefs Culinar“ – Handelsunternehmen für Großverbraucher in Zusmarshausen bei Augsburg besucht.

Von Herrn Michael Selz (Sommelier bei Chefs Culinar seit 8 Jahren) und Herrn Niklas Bretschneider (Gebietsleiter bei Chefs Culinar seit 3 Jahren) haben wir eine Führung durch alle Bereiche bekommen.

Es ist für uns unglaublich wichtig zu wissen, woher unsere Produkte kommen und unter welchen Vorraussetzungen sie ausgeliefert werden.

Bevor wir die Fleischerei betraten, mussten wir uns standardgemäß aus hygienischen Gründen  „Einkleiden“.

Einen Einblick über den Bestell-Vorgang, die Abwicklung, bis hin zur Betreuung der Kundenwünsche, der Lagerlogistik, des Reklamationsmanagements,  der Inventarpflege sowie weiterer Daten über „Chefs Culinar“ konnten wir erfahren.

Der Erfahrungsaustausch zwischen unserem Lieferanten und uns, war sehr bereichernd und wertvoll für die weitere Zusammenarbeit.

Ihr Gastro-Team

 

Eröffnung Golfshop und Restaurant 2015 erfolgreich

Am Sonntag, den 8. März 2015 zogen gleich zwei Ereignisse viele Mitglieder und Gäste auf das Gut Schluifeld:

  1. Die Eröffnung des Golfshops von Nina Krumm und Ihrem Team. Wie jedes Jahr war das Interesse hier sehr groß.
  2. Die Eröffnung des Restaurants unter der Regie der neuen Betreiber Till und Pamela Weiß, die mit Spannung erwartet wurde.

Zusätzlich meinte es der Wettergott besonders gut und ermöglichte sogar die Öffnung des Platzes. Viele Mitglieder nutzten den strahlenden Sonnenschein für die erste Runde des Jahres.