Senioren Abgolfen 2018

Der goldene Oktober hat den Senioren beim Abgolfen einen wunderbaren, sonnigen Tag beschert, der sich bei über 20°C Höchsttemperatur wie ein angenehmer Sommertag anfühlte. Da wurde bei bester Laune gespielt und die Bälle flogen auch bei denen, die keinen Driver dabei hatten, ganz gut. Es durfte nämlich nur mit drei Schlägern plus Putter gespielt werden, was durchaus eine interessante Erfahrung war. Sechzig Spieler traten in 30 Paaren zum Scramble an. Da wurden von Heidi und Erwin Weindl und auch von Gerlinde und Dr. Andreas Lacher 51 Nettopunkte erzielt. Das Spitzenfeld war eng, denn vier Paare erreichten 50 Nettopunkte. Für Barbara Hipp und Anja Heker bedeuteten 50 Nettopunkte respektable 37 Bruttopunkte. Da kamen Diskussionen auf, ob nicht die Schlägerauswahl überbewertet sei. Aber ein spontaner Flohmarkt für gebrauchte Schläger hat sich bisher nicht formiert.
Während die Abendveranstaltung begann, wurden Lose verkauft für die Tombola. Da lockte eine sechs Liter Flasche feinsten Bordeaux Weines, gesponsert von Willi und Grita Seidl. Es handelt sich um einen sehr edlen Tropfen nämlich um einen 2009er Chateau Perron, Lalande-de-Pomerol. Wie Heinz Hoymann erläuterte ist der Wein von hoher Qualitätskategorie und im Handel bereits längst ausverkauft. Das richtige Los hatte Wolfgang Drexler gekauft, der mit Begeisterung seinen Preis abholte. Den Erlös dieser Tombola verwendet HP für Trinkgelder für Greenkeeper, Sekretariat und Marshalls, also alles Leute, die mit ihrer Arbeit uns diese schönen Tuniererlebnisse ermöglichen. Ein Rest des Erlöses wird an die Harfinistin auf der Nikolausfeier am 7. Dezember gehen.

Unter den Teilnehmern und Abendgästen wurde nach der Siegerehrung ein reich gedeckter Tisch voller schöner Preise verlost. Die Preise waren gesponsert von Nina, von den Trainern Steffie, Daniel und Matthias und von der Firma Reisenthel.

Zum Abendessen gab es knuspriges Spanferkelkaree mit Lauchzwiebelpüree und Senfspitzkohl und als Dessert geeistes Schokoladen­parfait mit Orangen­salat und weißem Kaffee-Espuma. Das schmeckte prima und Till Weiß erhielt viel Beifall auch als er sich zusammen mit seiner Frau Pamela und dem Team verabschiedete und alle einlud, einmal zu seiner neuen Wirkungsstätte in Wörthsee zu kommen. HP überreichte mit seinem Dank Blumen an Frau Weiß und ein Buchgeschenk an Herrn Weiß.

Heuer gab es 20 Seniorenturniere bei eigentlich durchgehend bestem Wetter, mit über tausend Teilnehmern. Da waren viele Highlights dabei wie das 5. Bayern-Preußen Turnier, das Sommerfest, der Eschenrieder Wanderpokal, neue und bewährte Freundschaftsspiele, der Ausflug nach Wien und Neuheiten wie Golf-Bridge- oder 9-Loch-Tuniere. Ernst Maier ergrifft das Wort, um unsrem beliebten und bewährten Seniorenkapitän, der stets von seiner Gattin Helmi unterstützt wird, herzlichen Dank auszusprechen und mit einem Geschenk zu unterstreichen, dessen Karte und Couvert von Renate Kaiser in Grafik und Text hervorragend gestaltet  worden war. Es war eine schöne Seniorensaison und die schönste Abschlussveranstaltung kann nicht darüber hinwegtrösten, dass sie schon zu Ende ist.

 

Abgolfen der Damen

Auch unser letztes Damenturnier in diesem Jahr fand, schon wie gewohnt, bei schönstem Wetter statt. Trotz dem viele den schönen Herbst für eine paar Urlaubstage nutzten, fanden sich 40 Damen ein, um mit einem lustigen Scramble das Turnierjahr zu beenden.

Dementsprechend gut war auch die Stimmung am Abend, wo wir bei gutem Wein und einem ausgezeichneten Menü die Golfsaison ausklingen ließen.

Bei dieser Gelegenheit bedankten wir uns ganz herzlich bei Herrn Weiß und seinem Team. Der perfekte Service rundete unsere Turniere ab. Unser Dank galt auch Herrn Ruhdorfer, der mit seinem Team, auch bei großer Trockenheit in diesem Jahr, für einen perfekten Platz sorgte. Wir bedankten uns auch im Sekretariat, für die gute Zusammenarbeit.

Wir hatten in diesem Jahr 17 Turniere, 7 Freundschaftsspiele mit 8 verschiedenen Clubs.

Unser Sommerfest mit den Senioren war wieder ein Highlight, dank unseres schon bekannten DJs Thomas.

3 Tage Tschechei haben wir bei unserer Golfreise genossen, mit einer geführten Tour und wunderschönen Golfplätzen.

Ein Tagesausflug führte uns nach Donauwörth, wo wir auf einem anspruchsvollen Platz unsere Birdies und Boogies spielten.

Ganz herzlich aufgenommen von den Donauwörther Damen werden wir nächstes Jahr sicher ein Rückspiel arrangieren.

Aber das Wichtigste für mich als Captain sind meine fleißigen Mitspielerinnen, über die ich mich immer sehr freue.

Ich kann zwar planen, für das Gelingen brauche ich jede einzelne Spielerin. Herzlichen Dank an meine Sponsorinnen, die unsere Turniere etwas großzügiger gestalten und an die Damen, die mit Ihrem Beitrag für mein großzügiges Geschenk sorgten. Ich werde mich bemühen, für meine Damen wieder eine tolle Golfsaison 2019 zu planen. Ihr braucht Euch nur wieder zahlreich einzutragen.

Herzlichst Eure Barbara

 

Herren-Abgolfen 2018

Siegerehrung_Fritz Mayer, Herrencaptain Christoph Grün, Bruttosieger Heini von Michaelis

Am Samstag, den 06. Oktober fand unser 157. Turnier und zeitgleich auch das letzte Herren-Turnier dieser Saison statt.

Insgesamt haben bei sonnigen und traumhaften Herbstwetter 41 Teilnehmer von den weißen Abschlägen, gewohnt sportlich im Zählwettspiel, aufgeteet.
Vier Teilnehmer konnten ihr Handicap verbessern, das beste Nettoergebnis (67) spielte Fritz Mayer, Bruttosieger war Heini von Michaelis mit 79 Schlägen, schlaggleich mit Stefan Fischer (79), welcher aber im Computerstechen unterlag.

Traditionell wurden am Abend die Sieger der Jahreswertung geehrt. Brutto-Jahressieger mit den besten 5 Ergebnissen aus insgesamt 7 Turnieren, wurde Stefan Fischer, die Netto-Jahreswertung gewann Alexander Waibel.

Alexander Waibel_Nettosieger Jahreswertung 2018

Stefan Fischer_ Bruttosieger Jahreswertung 2018

Nach zehn Jahren im Amt als Captain der Herrengruppe, in denen ich viel Spaß bei den Turnieren hatte, tolle Unterstützung durch viele meiner Herren erfahren durfte und einige sehr unterhaltsame Golfausflüge organisieren konnte,  habe ich mein Amt an meinen Nachfolger, Dirk von Unger, übergeben. Natürlich wechselte auch die berühmtberüchtigte „Lady-Kasse“ die verantwortliche Person.

Übergabe der „Lady-Kasse“ von altem Captain zu neuem Captain

Ich möchte mich bei allen meinen Sponsoren bedanken, die unsere gemeinsamen Turniere in der Vergangenheit großzügig unterstützt haben. Danke auch an alle Herren, die für mein Abschiedsgeschenk in Form eines Proshop-Gutscheins generös zusammengelegt haben.  Ich habe mich über euer Geschenk und die herzliche Verabschiedung sehr gefreut.

Euer Christoph.

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft AK 65 GCW-Team überrascht mit 7. Platz!

Josef Braun, Benedikt von Perfall, Kapitän Jürgen Breme, Herbert Plenk, Hans Jardin, Manfred Gebauer

Das ohnehin schon erfolgreiche Golfjahr der GCW-Oldies wurde am letzten Wochenende in Bad Griesbach mit einem überraschenden Ergebnis als 7.-Beste-Mannschaft in Deutschland abgeschlossen.

Auf dem schwierigen, von Bernhard Langer designten Beckenbauerkurs mit Wasserhindernissen an 13 Löchern, wurde bereits am Samstag bei den Klassischen Vierern sehr hohe Ergebnisse gespielt. Mit einer 86er und einer 87er Runde waren die GCW-Senioren nach dem ersten Tag auf einem unerwartet guten 5. Platz. Der Sonntag mit 6 Einzelmatches verlief dann entsprechend spannend und alle Ergebnisse wurden Spieler für Spieler auf der großen Scoringwand im Zuschauerbereich sofort veröffentlicht.

Bei einer Spieldauer von fast 6 Stunden (3er Flights!) und fast den ganzen Tag Regen, war es kein Wunder, dass sogar einige Singlehandicaper ein Ergebnis über 100 Schläge erspielten. Letztendlich wurde durch eine geschlossene Mannschaftsleistung dieses unglaubliche Ergebnis erreicht. Die AK65-Truppe bedankt sich bei den Caddies für ihre große Geduld sowie Daniel Langkabel für die Betreuung vor Ort.

Ganz besonderer Dank geht auch an unseren Sponsor Günther Paul, in dessen Kleidung der GCW immer eine gute Figur abgibt.

Wiesn Turnier 2018

Zum Wiesn Beginn habe ich mit meiner Frau das traditionelle ‚Wiesn-Gaudi-Turnier‘ gespielt. Wir hatten Regen erwartet, aber – wie es zum Wiesn Beginn gehört – war schönes Wetter und dementsprechend waren wir und unsere ‚Flight-Partner‘ gut drauf. Wir haben an der Zwei gestartet und durften gleich eine Abschlag auf einem Bein versuchen. Unsere Erfolgsquote war durchwachsen, haben aber viel gelacht und so ging es weiter auf die 18. Von der 18 ging es auf die 15. Hier wählten wir unsere Schläger durch Ziehen von Karten aus. ‚Nur mit Eisen‘ war für mich noch eine akzeptable Wahl.

Darauf folgten 3 Löcher mit wechselnden Bahnen, z.B. vom Tee 3 Rot auf Grün 16. Echt herausfordernde Aufgaben, entweder ein sehr langes Loch oder unangenehm nahe stehende Bäume, deren Überwindung uns manchmal zu leicht verzweifelten Strategien zwangen. Das kurz darauffolgende ‚Masskrug-Stemmen‘, obligatorisch beim Wiesn Turnier, half uns die Abschläge etwas zu verkürzen und eine kleine Stärkung in Form von Bier zu uns zu nehmen, nach der Devise: ‚Bier gibt Kraft.

Leider hat uns diese Devise bei den Versuchen mit dem ‚linkshändigen‘ Driver nichts geholfen. Alle unsere Abschläge waren nicht sehr erfolgreich, aber ausgesprochen lustig. Auf der 9 durften wir nur mit dem Sandwedge spielen – echt anstrengend um mit dieser Methode aufs Grün zu kommen. Eine große Überraschung war auch die Lochwahl Tee 13 Weiss auf Grün 6 des Kurzplatzes, dass einem aufgrund der Bäume nur ein kleines Abschlagsfenster anbot. Von da ging es zum ‚Schuß durch die Breze‘. Auch immer ein Highlight beim Wiesnturnier. Unsere Flightpartner erreichten mit einem ‚ingenieurmäßigen Ansatz‘ vier erfolgreiche Durchschüsse, was wir kurz darauf im Clubhaus auch entsprechend feiern mussten.

Vielen herzlichen Dank an die Organisatoren für dieses abwechslungsreiche, mit vielen lustigen Einlagen aufheiternde Turnier ohne dass die sportlichen Herausforderungen zu kurz kamen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir spielen das nächste Jahr wieder mit.

Gerhard Schmid

Golfsenioren Wörthsee Bayer. Vizemeister!

AK 65 GC Wörthsee: (v.l.) Josef Braun, Hans Jardin, Manfred Gebauer, Kapitän Jürgen Breme, Herbert Plenk, Benedikt von Perfall

Die AK 65 Seniorenmannschaft des Golfclub Wörthsee ist im beschaulichen Golfpark Geroldsbach bayerischer Vizemeister geworden. In einem hochdramatischen und spannenden Finale unterlag man dem Golfresort Griesbach im Stechen.

Die sechs Lochwettspiele Mann gegen Mann waren alle sehr umkämpft und vor allem die teilweise langen und trickreichen Par 4 machten den Oldies zu schaffen. Letztendlich wurde erst in der letzten Partie und da erst am 18. Grün über Sieg Wörthsee oder Stechen entschieden.

Es ging ins Stechen und jeweils 3 Spieler von Wörthsee und Griesbach spielten weiter im Lochspielmodus. Am zweiten Extraloch holte sich der GC Griesbach durch einen Sechsmeterputt zum Birdie den Sieg.

Trotz der knappen Niederlage war die Freude im Team über die Bayer. Vizemeisterschaft groß und man fährt mit breiter Brust zum Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft am 21.-23. September nach Bad Griesbach.

EM-Titel

Die Seniorinnen des DGV haben bei der Mannschafts-Europameisterschaft in Belgien souverän den Titel gewonnen. Team Captain und Spielerin der National-Mannschaft ist Tessa Oldenbourg, der wir herzlich zu dieser sensationellen Leistung gratulieren!

Weitere Informationen lesen Sie bitte HIER.

Clubmeisterschaften 2018


Wir gratulieren unseren Clubmeistern 2018 ganz herzlich zu tollen Leistungen unter erschwerten Bedingungen.

Von Freitag, den 31.08.2018 bis Sonntag, den 02.09.2018 fanden im GC Wörthsee die alljährlichen Clubmeisterschaften statt. Insgesamt 78 Spielerinnen und Spieler starteten am Freitagmorgen unter dauerhaften Regen in die erste Runde der Clubmeisterschaften. Trotz der schweren Wetterverhältnisse sind alle Spieler an den Start gegangen und es gab sogar die eine oder andere Unterspielung. Auch in der 2. Runde wollte das Wetter einfach nicht mitspielen und die tapferen Teilnehmer mussten erneut 18 Löcher im Regen bewältigen. Das schien die Meisten dennoch kühl zu lassen, denn auch am 2. Tag wurden sehr gute Runden gespielt.

Am Sonntag (Finaltag) starteten dann nach dem Cut je 15 Spieler/innen der jeweiligen Gruppen in die spannenden Matches um den Titelkampf. Besonders hervorzuheben ist die sensationelle Runde von unserem neuen Herren-Clubmeister Max Böhm, der mit einer 66 von den weißen Abschlägen seinen Rückstand der ersten beiden Runden aufholen konnte. In einem spannenden Stechen konnte er sich dann gegen den schlaggleichen Felix Schröder durchsetzen.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Damen: Simone Schießl
Herren: Max Böhm

Damen AK 30: Simone Schießl
Herren AK 30: Andreas Wittmann

Seniorinnen: Charlotte Fischer
Senioren: André Bernreiter

AK 65 Herren: Herbert Plenk

Alle weiteren Ergebnisse können Sie gerne HIER einsehen.

Regen – Wurm – Zeit

Der griechische Philosoph Aristoteles nannte sie „Eingeweide der Erde“.

Sie fressen verottendes Pflanzenmaterial und Erde, zersetzen und vermischen es, und lassen ihre Häufchen  an der Oberfläche als wertvollen Dünger liegen. Damit machen sie sich bei Golfern  und Greenkeepern nicht gerade beliebt, weil Bälle und Mähspindeln verschmutzen und verschleißen.

Aber sie aerifizieren auch kostenlos unsere Rasenflächen. Luft und Wasser kann durch ihre Gänge schnell in den Boden eindringen.

Die Häufchen werden bei trockener Witterung mit einem Schleppnetz oder einer Bürste verteilt. Die darin enthaltenen natürlichen Nährstoffe fördern das Gräserwachstum.

Weitere Informationen zu den Regenwürmern finden Sie HIER.

 

Das Seniorenturnier Preußen/Bayern war wieder ein großer Erfolg

Die 5. Auflage von Bayern/Preußen, also das Jubiläumsturnier fand bereits im Vorfeld großen Anklang. Rekordteilnahme mit 120 Senioren/Innen und zum Schluss noch eine Warteliste gaben diesem Jubiläumsturnier eine besondere Note. Da war es klar, dass alle Par 4 und Par 5 doppelt besetzt waren.

Als besonderes Überraschungsgeschenk erhielten alle Teilnehmer ein Bayern- bzw. Preußentrikot. Diese sehr nette Idee fand großen Anklang. Bei den Trikotgrößen zeigte sich denn auch, dass das Organisationsteam das Schlankheitsbewußtsein unser Senioren deutlich unterschätzt hatte. Und so blieben Manchem nur die Trikotgrößen XL und XXL, obwohl ein S oder M viel besser gepasst hätten. Die Leidtragenden nahmen dies aber mit einem Schuss Humor ganz nach dem Motto weiter ist bei der Hitze luftiger oder titulierten es als Minikleid. Diskussion gab es im Vorfeld wie jedes Jahr auch über die Einstufung von waschechten Bayern als Zwangspreußen. Manche von Ihnen meinten, sie hätten den Weißwurstäquator noch nie verlassen oder wären waschechte Münchner.

Nach den üblichen Vorbereitungen auf der Range ging es dann kurz vor elf zur Startposition und pünktlich um 11 wurde dann das Turnier mit dem Startschuss eröffnet. Bei herrlichem Wetter setzte sich der Tross in Bewegung und war mit Feuereifer bei der Sache. Eine ganz wichtige Rolle hatte Sigi der Marschall mit Gerlinde, die den schon bald schwitzenden Spielern nasse Erfrischungstücher und energiebringende Süßigkeiten reichten. Am Nachmittag zeigte dann der Wettergott seine Zähne und verdunkelte den Himmel mit schweren Gewitterwolken. Aber wieder einmal war uns das Glück hold und die Gewitterwolken zogen in Richtung Starnberg ab.

Ab 16 Uhr kamen dann die Teilnehmer, schon etwas von der Sonne und der Hitze gezeichnet, wohlgelaunt auf die Terrasse des GCW zurück. Zu dieser Zeit knisterte die Spannung in der Luft, wurden doch überraschend viele Preußensiege vermeldet und eine Wachablösung lag in der Luft. Nachdem sich alle Teilnehmer mit einem Erfrischungsgetränk gestärkt und sich anschließend in Schale geworfen hatten, freute man sich auf die Abendveranstaltung, seit vielen Jahren einer der Saisonhöhepunkte

Pünktlich um 18 Uhr eröffnete der Seniorencaptain H.P. Huber das Programm mit dem schon traditionellen Defiliermarsch. Nach der Begrüßung der Gäste führte er in den Abend ein, bedankte sich bei den Sponsoren, allen Mithelfern und dem Greenkeeperteam rund um die „Ruhdorfermannschaft“, die den Platz trotz der Trockenheit einmal mehr in einen hervorragenden Zustand mit pfeilschnellen Grüns gebracht hatte.

Die Eröffnung des Buffets konnten dann viele gar nicht mehr erwarten, waren doch seit Spielbeginn bald 9 Stunden vergangen.

Nach dem Essen eröffnete dann unser Preußencaptain Horst Werthmann das Programm mit seinem Sketch, die Erschaffung der Erde. Besonders im Gedächtnis blieb, dass in uns nicht nur der Mensch, der Esel, der Hund und der Affe stecken, sondern dass wir uns mit großen Schritten der Phase des Affen nähern bzw. sie schon erreicht haben.

Abgelöst wurde Horst dann von der Sängertruppe Weilhammer, Weindl und Schöberl, die einmal mehr die Preußen auf den Arm nahmen. In den sehr netten Gstanzeln ging es darum, dass ohne die Bayern nix geht und die Preußen von Glück reden können, dass seinerzeit die Bayern die Römer mit List und Tücke und vor allem mit viel Biergenuss auf ihrem Weg nach Norden aufgehalten haben.

Und dann war es wieder soweit. Renate und Hans duellierten sich einmal mehr. Dieses Mal war es besonders ernst, da Renate schon auf „Abwegen“ war und sich ernsthaft in ihr Blinddate verschaut hatte, der ihr Avancen wie „meine Teuerste, Du bringst mein Herz zum Rasen und glückliche Zukunft“ machte. Ein Glück für uns, dass hinter allem unser Hans Jardin steckte, der sich zu Formulierungen aufschwang, die ihm keiner zugetraut hätte. Und so bleiben uns die Beiden hoffentlich auch für die Zukunft erhalten.

In der Siegerehrung wurden die 10 besten Paare zum Gabentisch gebeten.

  1. Sieger Ingrid und Hans Schramm mit phantastischen 79 Punkten
  2. Sieger Wallner Siegi und Josef Aschenbrenner mit 74 Punkten
  3. Sieger Rauschenberg Fatima und Kortmann Bernhard mit 73 Punkten

Die 4 erst Platzierten erreichten über 70 Nettounkte, ein Ergebnis, was sich wahrlich sehen lassen kann. Auf das beste Bruttoergebnis kam Hermine Jardin mit ihrem Partner Rolf Gerhard (43 Punkte), dicht gefolgt von unserem Verpächter Michael Filser mit seiner Partnerin Katharina Schneider unserer neuen Clubassistentin (41 Punkte).

Echt launisch war dann die Darbietung des Trios Horst, Eva und HP, die sich im Hotel zum feurigen Bock über die Höhe des Übernachtungspreises in die Haare bekamen. Insbesondere der legendäre Preussencaptain Horst geriet ganz schön aus der Fassung, als ihm der Wirt HP eine Rechnung von 400 € für die Nacht präsentierte. Er zog sich aber dann mit einer Finte gut aus der Affaire und es blieb bei 100 Euro. Wir alle haben noch die Sätze im Kopf: „Ich habe 300 € abgezogen, weil Sie mit meiner Frau geschlafen haben“. Den Einwand des Wirtes konterte er trocken mit dessen Worten „haben sie nicht, hätten Sie aber können“.

Weiter ging es mit Heinrich Koller, der uns u.a. neuerlich mit einer Episode Urlaub in Bayern zum Schmunzeln brachte. Es dauert schon eine Weile, als die Bestellung Weiswürscht mit süßem Senf, einer Brezen und einem Weißbier unter Dach und Fach war. Letztlich aber zu spät, weil ja Weißwürste bekanntermaßen das 12-Uhr-Läuten nicht überstehen dürfen.

Den Abschluss der Darbietungen machte dann unser Hesse Christoph Rumpf, der seine Erlebnisse während eines Namibiatrips in einem viel zu kleinen Van mit viel zu viele Koffern schilderte. Alle warteten dann auf den bekannten Refrain „eh ich mich uffrech, is mirs lieber egal“, der ihm dann zum Schluss doch noch über die Lippen kam.

Ja und dann war es soweit. Der Sieger des Rydercups Bayern/Preußen wurde bekannt gegeben. Für viele doch ein wenig überraschend gewonnen die Bayern einmal mehr mit 1540 zu 1426 Punkten. Der stolze Bayern Captain Hans Jardin präsentierte den Pokal mit der lapidaren Bemerkung, dass die Preußen vielleicht das nächste Mal gewinnen würden. Das war wohl eher als Motivationsschub gedacht.

Nach dem sehr schönen Abend ergriff nochmals HP das Wort. Seine Worte, dass es schon etwas Besonderes ist, wenn man die Künstler in der eigenen Reihe habe und man nicht auf Dritte angewiesen sei, fand großen Applaus. Das offizielle Programm beschloss dann Horst Werthmann mit einem riesigen Dank an HP, der durch sein immenses Engagement und investierter Zeit erst ein solches Turnier möglich gemacht hatte. Dieser Einsatz wurde von allen Teilnehmern mit einem Riesenapplaus und Dauerklatschen quittiert.

Andi Lacher