3 bzw. 2-Seen-Cup: 20-jähriges Turnierjubiläum im GC Wörthsee

Vor 20 Jahren, also 1999, wurde das beliebte Freundschaftsspiel der drei Clubs aus der Starnberger Seenregion aus der Taufe gehoben. Manfred Gebauer (ehem. Spielführer) des GC Wörthsee, Hans Geisler (ehem. Sportwart) des GC Hohenpähl und Rudolf Lisy (ehem. Präsident) des GC Starnberg beschlossen, im Kreise ihrer Clubs ein Freundschaftsturnier auszutragen, dessen begehrte Trophäe der Wanderpokal sein sollte.
Je 40 Spielerinnen und Spieler eines Clubs können teilnehmen, die besten Nettoergebnisse pro Team entscheiden, welcher Club den Pokal für ein Jahr sein Eigen nennen darf. Im Wechsel wird das Freundschaftsspiel auf den Plätzen der drei Clubs ausgetragen.

Am Sonntag, den 25.08. fand dann das Jubiläumsturnier bei uns in Wörthsee statt. Leider hatte sich der Präsident des GC Starnberg ausgerechnet im 20. Jahr nach der Gründung gegen eine Teilnahme entschieden und so starteten daher nur 80 Teilnehmer/innen um 11 Uhr zum Kanonenstart auf 18 Bahnen. Die 40 Startplätze des GC Starnberg blieben somit  unbesetzt und das Turnier wurde kurzerhand zum „2-Seen-Cup“ umbenannt.

Unser Platz war, wie immer, in einem hervorragenden Zustand und die Teilnehmer aus Hohenpähl hatten so manches Problem mit der Geschwindigkeit unserer Grüns. Bei hohen Temperaturen und feuchtwarmer Luft erschwerte dann leider ein sehr heftiger Regenguss für etwa eine halbe Stunde das Spiel. Kaum hatten sich die Regenwolken verzogen, wurde es erneut schwülwarm und ein Gewitter drohte mit Ungemach. So sah sich die Spielleitung aus Sicherheitsgründen gezwungen, das Turnier für eine Weile zu unterbrechen. Die meisten Spieler befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf den zwei oder drei letzten Spielbahnen ihrer Runde.
Wer bis dahin seine Spielvorgabe schon verbessert hatte, hoffte natürlich auf eine baldige Wiederaufnahme des Spiels, um möglicherweise noch weitere Nettopunkte zu erkämpfen. Von denjenigen, die nur wenig erfolgreich bis zu diesem Zeitpunkt gepunktet hatten, wären sicher einige froh gewesen, wäre das Spiel endgültig abgebrochen worden.
Nach einer kurzen Pause, die die Meisten bei einer Tasse Kaffee, einem leckeren Stück Kuchen und unterhaltsamen Gesprächen im Wintergarten des Clubrestaurants verbrachten, wurde das Spiel dann unter letztem Donnergrollen wieder aufgenommen und die restlichen Bahnen doch noch zu Ende gespielt.

Gleich nach dem Spiel trafen sich alle Spieler/innen im Restaurant, wo das gemeinsame „Coming Back-Essen“ mit Bier vom Fass und einer deftigen, ungarische Brotzeit serviert wurde. Nachdem für das leibliche Wohl gesorgt war, wurden die, mit Spannung erwarteten, Ergebnisse in sehr unterhaltsamer Weise gemeinsam von unserem Präsidenten Christoph Grün und Wolfram Schmidt, dem Spielführer aus Hohenpähl, verkündet.


Wir Wörthseer hatten unseren Heimvorteil entsprechend genutzt und in allen drei Netto-Klassen meist die Nase vorne. Somit ging der Wanderpokal 2019 an den GC Wörthsee, die Brutto- und Netto-Einzelsieger wurden zudem mit schönen Sachpreisen und Gutscheinen bedacht.

Unter kräftigem Applaus wurde beschlossen, das Freundschaftsspiel auch zukünftig weitehin auszurichten, hoffentlich und gerne auch wieder zusammen mit dem GC Starnberg, aber in jedem Fall weiterhin zwischen Wörthsee und Hohenpähl.

 

Hoffest 2019 – Viva l’Italia!

Am vergangenen Samstag, den 10. August fand im Golfclub Wörthsee eines der Turnier-Highlights schlechthin – das Hoffest – statt.

Das Wetter war an diesem Tag leider ganz und gar nicht italienisch, „il Sole“ wollte sich nur selten blicken lassen. Das eher typisch deutsche Klima dominierte mit heftigen Regenschauern, Wolken und niedrigen Temperaturen den Spieltag. Nichts desto trotz starteten 108 Spielerinnen und Spieler ab 8.30 Uhr in gemischten 4er-Flights und nach Stammvorgabe von Tee 1, jede/r ausgestattet mit einer Flagge in den italienischen Nationalfarben, die mit  Spielername und persönlicher Vorgabe beschriftet war. Sobald ein Spieler oder eine Spielerin seine/ihre, durch das eigenen Handicap vorgegebene Schlagzahl brutto erreicht hatte, musste die kleine Flagge an dem Punkt auf dem Platz gesteckt werden, wo der letzte Schlag der Stammvorgabe endete.

Ab Bahn 16 steckten dann vereinzelt auch schon die kleinen Fähnchen an den verschiedensten Stellen des Fairways oder auch direkt am Flaggenstock. Wohl demjenigen, der das Fähnchen bis zu Bahn 1 oder 2 weitertragen durfte, denn das bedeutete eine Unterspielung des Handicaps.

Und dies gelang einer ganz beträchtlichen Anzahl von Spielerinnen und Spielern, die bewiesen, dass nicht das Wetter, sondern die persönliche Einstellung, Talent und das nötige Quäntchen Glück dafür verantwortlich sind, eine sportliche Bestleistung zu erbringen.

Das niedrigste Ergebnis des Tages bei den Herren spielte André Bernreiter, der mit nur 71 Schlägen (1 unter Par) die Runde absolvierte und seine Vorgabe damit um 3 Punkte von 2,4 auf 2,1 verbessern konnte. Bei den Damen gelang der Coup Simone Schiessl, die die Runde mit nur 4 Schlägen über Par beendete und ihre Stammvorgabe  von 3,6 auf 3,4 reduzierte.

Besonders die Jugend punktete beim Hoffest stark, was die Verbesserung der Handicaps betraf. In der Nettoklasse A gewann Tobi Winzer mit 44 Nettopunkten und steckte sein Fähnchen erst, als er Bahn 2 erneut erreicht hatte. In der Nettoklasse B freute sich Amelie Furtmayr über sage und schreibe 47 Nettopunkte, Valentin Dilg und der kleine Vinzenz (Winnie) Salvamoser erkämpften sich beide immerhin noch 40 Nettopunkte. Insgesamt 17 Teilnehmer/innen unterspielten ihre persönliche Vorgabe!

Sieger Hoffest 2019

Nach der anstrengenden Runde erwartete dann alle Spielerinnen und Spieler  eine schwungvolle, italienische Abendveranstaltung, zu der noch viele zusätzliche Abendgäste angemeldet waren und sogar die lang ersehnte Sonne endlich wieder schien.
Leider konnte die verschiedenen, mediterran inspirierten Food-Stationen aufgrund der unsicheren Wetterlage nicht im Freien aufgebaut werden, stattdessen präsentierte das Gastro-Team das tolle Menü einfach im Clubhaus.

Ein leckerer Antipasti-Teller, liebevoll mit frischen Kräutern persönlich von Attila Szabo und seinen vielen fleißigen Helfern und Helferinnen garniert, wurde als Vorspeise an den stimmungsvoll eingedeckten Tischen serviert.
Danach bedienten sich alle Gäste selbst am Antipasti-Nudelstand. Schmackhafte Tagliatelle mit zweierlei Soßen aus dem Parmesanlaib wurden von Attila und seinem Sohn kredenzt. Nebenan lockte ein leckeres Paella-Gericht (ok, nicht ganz italienisch, aber superlecker) serviert aus der Riesenpfanne, alle Feinschschmecker, die gerne Reis mit frischem Fisch und Meeresfrüchten essen.
Das Hauptgericht (feinste Scampi-Spieße, rosafarbenes Roastbeef mit Meersalz, kleine Schnitzelchen, pikante italienische Würste, Ofenkartoffeln und Bohnen) konnte direkt vom Herd in der Küche des Clubhauses genommen werden, was den Gästen besonders gut gefiel.

Nach einer kurzen Ansprache des Präsidenten, Christoph Grün, wurden alle Siegerinnen und Sieger von unserer Spielführerin, Gabriele Becker, geehrt. Traditionell durften sich die Gewinner einen schönen Rosenstock, eine wundervolle Hortensie oder eine andere Pflanze aussuchen.

Danach wurden noch einige attraktive Preise, gestiftet von diversen Sponsoren, unter allen Teilnehmern verlost. Eine lustige und laute Kinderschar umringte und half Gabi Becker beim Ziehen der Score Karten und Verteilen der Preise.

Das Trio „Radio Canta Con Noi” untermalte mit italiensicher Musik stimmungsvoll den Abend und animierte die Gäste zum Mitsingen vieler bekannter Gassenhauer z.B. von Adriano Celentano, Paolo Conte oder Toto Cutugno. Nicht wenige Paare schwangen das Tanzbein zu den italienischen Hits.

So klang der Abend stimmungsvoll aus, gekrönt von einem vorzüglichem, italienischen Nachspeisenbuffet und leckeren, frischen Eissorten. Eben genau so, wie beim Italiener!

Der 3-Club-Pokal – das etwas andere Turnier

3-Club-Pokal, alle Sieger, Präsidenten und Geschäftsführer

Man mag das Turnier oder aber man mag es nicht. Hier scheiden sich die Geister, denn der 3-Club-Pokal fordert seine Spielerinnen und Spieler in ganz besonderer Weise, d.h. 3 verschiedene Plätze, 3 Spieltage, 3mal unterschiedliche Grüns, 3mal 4er-Flights, 3mal Kanonenstart.

Auf den Heimatplätzen der teilnehmenden Clubs (GC Wörthsee, GC Feldafing, Münchner GC) wird von Freitag bis Samstag jeweils eine Runde gespielt. Am Ende der drei Tage nimmt der Siegerclub die Trophäe, eben den 3-Club-Pokal mit zu sich ins Clubhaus.

Da es erfahrungsgemäß Ende Juli (26. – 28.07.) immer sehr heiß ist, kommen die Teilnehmer meist kräftig ins Schwitzen. So auch am ersten Spieltag in Feldafing. Das Thermometer zeigte knapp 40 Grad Celsius an und trotz der vielen Bäume auf dem Platz am Starnberger See zeigte sich die Sonne von ihrer gnadenlosen Seite. Die Flight-Zusammenstellung (4er-Flights, gemischte Handicaps), der Kanonenstart um 11.00 Uhr zur heißesten Zeit, die engen Fairways, welche oft verfehlt wurden, die Suche der Bälle in den Bäumen und Büschen, sowie die teils sehr anspruchsvollen Fahnenpositionen, welche so manchen 3-Putt provozierten, trugen dazu bei, dass sich die Gesamtspielzeit in manchen Flights bis zu 5 Stunden und 45 Minuten dehnte. So mancher hätte das Fairway liebend gerne mit den glitzernden Fluten des nahegelegenen Starnberger Sees getauscht.

Am Samstag dann in Wörthsee, waren eigentlich heftige Gewitter und Regenfälle angesagt, weshalb der Kanonenstart auf 10 Uhr vorverlegt wurde. Der Wettergott hatte jedoch Mitleid mit den geplagten Golfern und beließ es bei einem bewölkten Himmel und ein wenig Sprühregen bei angenehmen Temperaturen um die 25 Grad. Das Feld der 4er-Flights bewegte sich im GCW deutlich schneller, obwohl viele Teilnehmer aus Feldafing und dem MGC das berühmt-berüchtigte Bermudadreieck fürchteten. Die beiden Halfway-Stationen trugen mit ihren Leckerbissen zur guten Laune bei und niemand musste bangen zum Opfer eines Hitze- oder Blitzschlages zu werden.

Am Finaltag in Straßlach auf der Anlage des Münchner Golfclub testeten die Spieler die neu gestaltete Driving Range und das supergroße, neue Putting-Grün, bevor auf dem A-B Kurs wieder um 11 Uhr zeitgleich auf allen Abschlägen gestartet wurde. Zur Abendveranstaltung und Siegerehrung sollten alle Teilnehmer gleichzeitig zurück sein. Der MGC hatte eindeutig die schnellsten Grüns im Vergleich zu Feldafing und Wörthsee. Auch hier gab es die ein oder andere interessante Fahnenposition und die Anstrengung der vorangegangenen Tage forderte bei einigen Teilnehmern ihren Tribut. Zu allem Überfluss verfärbte sich der Himmel über dem MGC gegen Ende des Spieltags auch noch bedrohlich schwarz. Leider erwischte der einsetzende Regen noch einige Flights auf den letzten Spielbahnen und spätestens beim Einladen der Bags in die Autos waren dann alle richtig nass.

Zur Abendveranstaltung traf man sich dann zeitig im Restaurant des MGC, wo beim Aperitif schnell gute und nette Gespräche zustande kamen. Viele Spielerinnen und Spieler sind ja bereits „alte Hasen“, was die Häufigkeit der Teilnahme am 3-Club-Pokal betrifft und so galt es, alte Bekanntschaften aufzufrischen und natürlich die Spieler aus dem fernen GC Kitzeberg/Kiel und deren Freunde aus Hohenpähl zu begrüßen, für die dieses Turnier längst zur Traditionsveranstaltung geworden ist und die bei jedermann/frau bestens bekannt sind.

Nach einem schmackhaften Menü verkündete die Vizepräsidentin des MGC, Claudia Bachmair-Vogl in gewohnt unterhaltsamer Weise und mit unverhohlenem Stolz, dass der Pokal in diesem Jahr nun endlich das Clubhaus des MGC zieren würde, jahrelang hatten zuvor die Spieler aus Wörthsee die Trophäe innegehabt. Nikolaus von Koblinski (Präsident Feldafing) und Christoph Grün (Präsident Wörthsee) ehrten zusammen mit Frau Bachmair-Vogl dann auch die Brutto- und Nettosieger aus ihren Clubs.

Das beste Bruttoergebnis Herren erzielte der noch sehr junge Patrick Mayer, der mit 99 Bruttopunkten an drei Tagen das Feld dominierte, bei den Damen die ebenso talentierte und junge Antonia Eder (82), beide aus dem MGC.
Die drei besten Bruttoergebnisse aus Wörthsee erzielten bei den Herren Nikolaus Sivaloganathan (89), Michael Fuchs ( 79) und Herbert Plenk (73). Christine Grün (66), Christiana Tromayer (53) und Christine Hoffmann (46) waren bei den Wörthseer Damen führend.

Zum Trost, für alle, die ihr Handicap verschlechtert haben: nur vier Spieler aus Wörthsee hatten jeweils einen Glückstag und konnten ihre Vorgabe verbessern (Michael Fuchs 41 Netto, Josef Braun 39 Netto, Christoph Grün 39 Netto, Nikolaus Sivaloganathan 38 Netto).

Also dann, erst mal erholen und in 2020 mit erstarkten Kräften überlegen, ob man den 3-Club-Pokal mögen wird oder nicht 😉.

 

 

Damen AK 30 – Klassenerhalt souverän verteidigt

v.l.n.r. Barbara Hipp, Fiona Lorenz, Captain Simone Schiessl, Gabi Becker, Birgit Schwenter, Christine Grün

Wörthsee 20.07.2019

Gestern Nachmittag stand für uns Damen AK 30 des Golfclub Wörthsee nochmal ein spannender Einsatz auf dem Spielplan.
Es galt, den Platz in der höchsten Spielklasse Bayerns, der  1. Liga AK 30 zu erhalten. Leider  waren wir an drei vorangegangenen Spieltagen gegen die sehr stark besetzten Teams aus dem Münchner Golfclub und dem GC Chieming nicht so erfolgreich gewesen. Ein Platz im Spiel um die Medaillen war daher von Anfang an kaum zur Debatte gestanden, jedoch wollten wir auf keinen Fall nach langjähriger Zugehörigkeit in der obersten Liga, unseren Platz dort räumen.
Unser Ziel war es daher, die Damen aus dem Tegernseer Golfclub Bad Wiessee endgültig auf den 4. Platz zu verdrängen, denn die Tabellenletzten müssen die Liga leider wieder verlassen. Zweimal hatten wir den 3. Platz belegt und  am Tegernsee reichte es tatsächlich nur für den letzten Rang. Gestern hatten wir aber die berechtigte Hoffnung, beim Heimspiel in Wörthsee genügend Punkte zu holen um den Klassenerhalt zu sichern.

Unser Vorsatz erfüllte sich zur Gänze, bei fünf gewerteten Ergebnissen konnten wir insgesamt 32 Schläge auf den Tegernseer GC gut machen, es reichte sogar, auch das Team aus Chieming zu schlagen und so belegten wir zuhause in Wörthsee souverän den 2. Tabellenplatz und konnten anschließend zufrieden und fröhlich den Erhalt der Liga zusammen feiern.

Für das AK30-Team Wörthsee spielten in der Saison 2019 Gabi Becker, Christine Grün, Charlotte Fischer, Barbara Hipp, Fiona Lorenz, Beate Schaffner, Simone Schiessl und Birgit Schwenter.

AK 30 Damen – wieder im Aufwind

GCW-Damenteam AK 30 – 1. Liga BGL in Chieming: Gabi Becker, Birgit Schwenter, Barbara Hipp, Simone Schiessl und vorne: Beate Schaffner, Fiona Lorenz, Tine Grün

Am Freitag, den 05. Juli fand unser 3. Ligaspiel auf dem Platz des GC Chieming statt. Die Anlage liegt in ruhiger Lage, eingerahmt von Wäldern, in einer sanft gewellten Landschaft im äußersten Nordosten des Chiemsees, in einer Gegend, wo Bayern idyllischer nicht sein könnte.

Jedoch zuerst einmal galt es für uns Damen, Geduld zu bewahren, denn der Ferienreiseverkehr rund um München und entlang der A8 in Richtung Süden rollte, wie immer, zäh dahin. Um auf keinen Fall verspätet am Abschlag 1 zu sein, fuhren einige von uns bereits gegen 10.30 Uhr von zuhause los, was sich als guter Schachzug erweisen sollte.
Ein wenig Angst hatten wir dann alle schon, dass unser Zugpferdchen, Simone Schiessl, nicht rechtzeitig erscheinen würde, musste sie doch noch den Vormittag am Schreibtisch sitzen. Zu guter Letzt waren aber alle pünktlich und starteten rechtzeitig ab 14 Uhr nacheinander ins Match.

Die sportliche Länge der Fairways war an diesem Tag aufgrund der starken Trockenheit gut zu bewältigen, jedoch war es sehr schwierig, die Bälle auf den großen und aufgrund der Hitze, sehr ausgetrockneten Grüns zum Halten zu bringen. So mancher Ball erlebte daher nur einen „zwischenzeitlichen“ Aufenthalt auf dem Grün.

Der aufkommende Wind ließ uns die Hitze ganz gut zu ertragen, beeinflusste teilweise aber auch die Flugkurven und Fluglänge der Bälle – lang, kurz, links, rechts – je nach Windrichtung.

Zug um Zug kamen am Abend dann alle Flights  von der Runde zurück und es stellte sich bald heraus, dass fast alle Wörthseer Damen sehr zufrieden mit ihren gespielten Ergebnissen waren. Simone Schiessl und Gabi Becker blieben beide unter 80 Schlägen auf dem Par 72 Course, Birgit Schwenter, Barbara Hipp und Beate Schaffner unter 85, was ein sehr solides und kompaktes Teamergebnis ergab. Also wagten wir zu hoffen, dass wir  nach der Verkündung der Ergebnisse  den 3. Tabellenplatz halten könnten.

Mit Jubel und natürlich mit einem Gläschen unseres orangefarbenen Mannschaftsgetränks 😉 feierten wir dann auf der gemütlichen Clubhausterrasse des GC Chieming, dass wir uns nicht nur die erhofften zwei Tabellenpunkte erkämpft hatten, sondern gerade mal mit nur drei Schlägen hinter den Lokalmatadoren aus Chieming und mit  40 (!) Schlägen vor den Damen aus Tegernsee punkten konnten.

Somit führen wir zwar nur mit einem Punkt Vorsprung auf die abstiegsgefährdeten Damen aus dem Tegernseer Golfclub Bad Wiessee, zählen aber darauf, dass wir am letzten Spieltag in Wörthsee unseren Heimspielvorteil noch gut nutzen können, damit wir unseren Platz in der höchsten Bayerischen Golf Liga  im 9. Jahr weiterhin erfolgreich verteidigen können.

 

Team AK 30 – Damen: 1. Spieltag bei winterlichen Bedingungen

 

v.l.n.r. Fiona Lorenz, Gabriele Becker, Simone Schiessl, Beate Schaffner,Barbara Hipp, Tine Grün

Die Schneefallgrenze lag am Samstag, den 04. Mai in Bayern bei 800 Metern und so blieb den Damen der AK 30 keine andere Wahl, als alle Bekleidungsstücke zusammen zu suchen, die gegen Schnee, Regen, Wind und vor allem Kälte helfen würden.
Der erste Spieltag im Münchner Golfclub stellte dann auch alle Spielerinnen vor entsprechende Herausforderungen. Nicht nur die Windboen gemixt mit Regenschauern und die eiskalten Finger erschwerten das Spiel, sondern auch die vielen Kleidungsstücke, die einen lockeren Schwung von den hinteren, blauen Abschlägen auf der anspruchsvollen Kurskombination C-B in Straßlach nicht unbedingt leichter machten.
Unser Team hat sich für diese Saison leider nur das kleine Ziel des Klassenerhalts in der 1. Liga gesetzt, da der BGV in unsere Spielgruppe alle drei Medaillengewinner des letzten Jahres platziert hat und viele Spielerinnen mit Plus- oder niedrigem Single-Handicap in den konkurrierenden Clubs abschlagen.
In Summe traten die Damen des MGC gestern mit einer Spielvorgabe von 41, die Damen aus Chieming mit 60, wir mit 82 und die Spielerinnen aus Bad Wiessee mit 84 an. Wichtig für Wörthsee ist es also, nach insgesamt 4 Spieltagen den 3. Tabellenplatz vor Bad Wiessee zu verteidigen, um nicht in die Verlegenheit eines Abstiegs zu kommen.
Neu im Wörthsee-Team ist Fiona Lorenz, die am Samstag auch gleich zum Einsatz kam und trotz des höchsten Handicaps aller 32 Spielerinnen längst nicht das schlechteste Ergebnis auf der Scorekarte notierte – eine gelungene Feuertaufe bei Eiseskälte also.
Erwähnenswert ist das tolle Ergebnis von Teamcaptain Simone Schiessl, die an diesem widrigen Spieltag den besten Score des Tages notierte und mit 77 Schlägen und 5 über Par die Runde beendete und sich als Einzige über eine Unterspielung ihres Handicaps freuen konnte.
Das Tagesziel war jedenfalls erreicht und das AK 30-Team aus Wörthsee sicherte sich, trotz eiskalter Hände, gerade einmal 3 Schläge hinter den Konkurrentinnen aus dem GC Chiemsee, den 3. Platz.

 

Ein herrlicher Saisonauftakt – Angolfen 2019

80 Spieler/innen des Golfclub Wörthsee starteten am Ostersamstag bei schönstem Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad gemeinsam in die neue Turniersaison. Wunderschön gefärbte, harte Ostereier mit GCW-Prägung und praktische Logo-Einkaufsbeutel, gesponsert von unserem Mitglied Peter Reisenthel sorgten als Tee-Geschenk schon zu Anfang  für gute Stimmung bei den Turnierteilnehmern.

Bestens gelaunt und verteilt auf alle achtzehn Bahnen des Platzes schlugen 20 Flights pünktlich um 11 Uhr zum Startschuss der Kanone ab.
Das Turnier wurde im Vierball-Bestball-Modus mit  ¾-Vorgabe ausgetragen. Jede Paarung notierte pro Spielbahn das beste Nettoergebnis von einem der beiden Spieler/innen auf der gemeinsamen Scorekarte.
Das neue Motto „Ready Golf – spielen statt warten“ fand sogleich Beachtung und alle Flights kehrten bereits nach viereinhalb Stunden zurück zum Clubhaus, wo auf der Terrasse ein leckeres Kuchenbuffet, gesponsert von unserer neuen Gastronomin, Anni Szabo, auf alle Turnierteilnehmer wartete.

Eine Stunde später traf man sich im Restaurant an österlich geschmackvoll gedeckten Tischen zum Abendessen, zur Siegerehrung und zu unterhaltsamen Gesprächen nach der langen golffreien Winterzeit.
Zur Vorspeise gab es frische Salate, leckere Antipasti, Couscous-Salat, Tafelspitzsülze und zartes Vitello Tonnato. Feines Perlhuhn, gefüllt mit Ricotta und Spinat, begleitet von Reis oder Kartoffelgratin—Törtchen und getoppt mit Curry-Sahne-Soße, Barolo-Jus oder Parmesan-Soße mundeten als Hauptgang.
Die Siegerehrung begann erst, nachdem dem Gastro-Team ein gebührender Applaus für das wohlschmeckende Menu und den aufmerksamen Service gespendet wurde.
Thomas Rauschenbach,  unser Geschäftsführer, nahm die Gelegenheit wahr, sich bei seinem gesamten Team für die Organisation des gelungenen Turniertages zu bedanken und Herrn Marco Boser, seinen neuen, jungen Assistenten vorzustellen. Gemeinsam und in bester Stimmung ehrten er und Präsident Christoph Grün die Siegerteams des ersten Turniertages 2019 (Ergebnisse im Mitgliederbereich).
Auch die Preise, wie schon die Tee-Geschenke standen ganz im Zeichen des Golfclub Wörthsee. Alle Sieger durften sich über flauschige Handtücher, hübsche Espressotassen, allesamt mit GCW-Logo versehen, sowie über Greenfee-Gutscheine von benachbarten Clubs freuen.
Zum Abschluss des gelungenen Turniertages kamen dann auch noch alle „Schlecker-mäuler“ voll auf ihre Kosten und ließen sich  Marillenknödel mit Zwetschgenkompott schmecken. Golferherz – was willst du mehr?

Rettet die Bienen – längst nichts Neues mehr im GCW

Was derzeit in aller Munde ist, nämlich das Volksbegehren zum Thema „Erhaltung der Artenvielfalt“ ist längst Programm im Golfclub Wörthsee.

Seit  2008 nimmt unser Golfclub am Qualitätsmanagementprogramm des DGV namens GOLF & NATUR teil und unterstreicht mit dieser Maßnahme sein nachhaltiges Umweltbewusstsein. Bereits 2012 erhielt der Club das DGV-Zertifikat in Gold und nimmt seit über 10 Jahren seine Chance zur weiteren Verbesserung der Umwelt wahr.

Uns Mitgliedern und unseren Gästen offenbart sich dadurch ein besonderes Spiel- und Naturerlebnis, wenn wir  mit offenen Augen über unseren schönen Platz gehen. Wer seine Aufmerksamkeit, gerade auf Privatrunden, auch mal der Artenvielfalt von Flora und Fauna widmet, anstatt ausschließlich der Artenvielfalt der diversen Golfballmarken zu kennen, der kann jede Menge interessantes Leben entdecken.
Und wenn es mit Birdie, Eagle oder Albatross mal nicht klappt – Amsel, Drossel, Fink und Star sind auf jeden Fall ihre treuen Begleiter.

An dieser Stelle gebührt ein ganz besonderer Dank Frau Claudia Ruhdorfer. Seit vielen Jahren stellt sie auf der Homepage des GCW in der Rubrik „Golf & Natur“ für interessierte Leser ihre aufschlussreichen Beiträge und wunderschönen Fotos ein, akribisch recherchiert und toll dokumentiert.

Gönnen Sie sich doch mal in Vorfreude auf den nahenden Frühling eine winterliche Lesestunde und informieren Sie sich über die Artenvielfalt auf unserem Platz von A wie Ahorn, B wie Biene, C wie Charaktervogel, D wie Drossel, E wie Eiche, F wie Feldhase, G wie Gaukelschau, H wie Hirschkäfermeiler, ………. bis Z wie Zertifizierung.
Unternehmen Sie einen visuellen Ausflug in die interessante Tier- und Pflanzenwelt unseres wunderschönen Golfplatzes, der sichtbar macht, warum sich unsere Greenkeeper mit Recht so bezeichnen dürfen, stecken sie doch neben der Pflege der Spielbahnen auch viel Herzblut in den Erhalt der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten.

Vielleicht erkennen Sie dabei, dass auch Ihr heimischer Garten ein wenig mehr Artenvielfalt vertragen könnte und dass das eine oder andere „Unkraut“ als Lebensgrundlage für die, vom Aussterben bedrohten Insekten eben doch eine Daseinsberechtigung hat.

(alle Fotos aus den Golf & Natur-Beiträgen auf der GCW-Homepage von C. Ruhdorfer)

 

 

 

Herren-Abgolfen 2018

Siegerehrung_Fritz Mayer, Herrencaptain Christoph Grün, Bruttosieger Heini von Michaelis

Am Samstag, den 06. Oktober fand unser 157. Turnier und zeitgleich auch das letzte Herren-Turnier dieser Saison statt.

Insgesamt haben bei sonnigen und traumhaften Herbstwetter 41 Teilnehmer von den weißen Abschlägen, gewohnt sportlich im Zählwettspiel, aufgeteet.
Vier Teilnehmer konnten ihr Handicap verbessern, das beste Nettoergebnis (67) spielte Fritz Mayer, Bruttosieger war Heini von Michaelis mit 79 Schlägen, schlaggleich mit Stefan Fischer (79), welcher aber im Computerstechen unterlag.

Traditionell wurden am Abend die Sieger der Jahreswertung geehrt. Brutto-Jahressieger mit den besten 5 Ergebnissen aus insgesamt 7 Turnieren, wurde Stefan Fischer, die Netto-Jahreswertung gewann Alexander Waibel.

Alexander Waibel_Nettosieger Jahreswertung 2018

Stefan Fischer_ Bruttosieger Jahreswertung 2018

Nach zehn Jahren im Amt als Captain der Herrengruppe, in denen ich viel Spaß bei den Turnieren hatte, tolle Unterstützung durch viele meiner Herren erfahren durfte und einige sehr unterhaltsame Golfausflüge organisieren konnte,  habe ich mein Amt an meinen Nachfolger, Dirk von Unger, übergeben. Natürlich wechselte auch die berühmtberüchtigte „Lady-Kasse“ die verantwortliche Person.

Übergabe der „Lady-Kasse“ von altem Captain zu neuem Captain

Ich möchte mich bei allen meinen Sponsoren bedanken, die unsere gemeinsamen Turniere in der Vergangenheit großzügig unterstützt haben. Danke auch an alle Herren, die für mein Abschiedsgeschenk in Form eines Proshop-Gutscheins generös zusammengelegt haben.  Ich habe mich über euer Geschenk und die herzliche Verabschiedung sehr gefreut.

Euer Christoph.

Bayerische Meisterschaft AK30 Damen – Bronzemedaille für den GCW

Team AK30 – Bronzemedaille Bayerische Meisterschaft 2018 oben: Birgit Schwenter, Gabi Becker, Charlotte Fischer unten: Simone Schiessl, Tine Grün, Beate Schaffner, Barbara Hipp

Am 09. September fanden die Liga-Finals der AK 30 und 50 bei den Damen und Herren statt.
Das AK30-Damen-Team unseres Clubs belegte im Laufe der Saison final den zweiten Tabellenplatz in der 1. Liga der Damen/Gruppe B. Eine wirklich tolle Leistung, da sich unter den vier Mannschaften dieser Gruppe die drei letztjährigen Medaillengewinner der Bayerischen Meisterschaft befanden.
Das Team des GC Herzogenaurach, ebenfalls Platz 2 in der Parallelgruppe A war der Gegner im Spiel um die  Bronzemedaille, welches im Lochwettspiel-Modus ausgetragen wurde und im GC Schloss Reichertshausen, auf halben Weg zwischen München und Ingolstadt gelegen, stattfand.
Die ersten neuen Bahnen des Clubs verlaufen auf noch relativ flachem Gelände, während die Bahnen 10 bis 18 von extremen Anstiegen, schrägen Fairways, diversen Bunkern und Wassergräben geprägt sind und sehr präzises, oft auch zurückhaltendes Spiel erfordern, will man keinen Ballverlust erleiden.
Die Wörthseer Damen lieferten sich ein stundenlanges und zähes “ Kopf an Kopf“-Rennen mit ihren Gegnerinnen, bei dem sogar zwei Elektrotrolleys mit Felgenbruch und Akkuversagen ihren Dienst im hügeligen Gelände versagten. Beate Schaffner war erst einen Tag vorher aus den USA zurückgekommen, konnte aber trotz Jetlag einen halben Punkt für den GCW sichern. Auch Barbara Hipp, die schon vielversprechend auf den letzten Bahnen in Führung lag, jedoch dann doch noch die Bahnen 17 und 18 abgeben musste, erkämpfte ein halben Punkt für das Team. Simone Schiessl und Christine Grün konnten ihre Gegnerinnen relativ klar besiegen und jeweils einen Punkt für Wörthsee notieren. Gabi Becker und Birgit Schwenter mussten ihr Match leider an die Konkurrentinnen abgeben, die beide extrem niedrige Handicaps vorzuweisen hatten und die stärksten Spielerinnen der beiden Teams waren.
Taktisch hatte Captain Birgit Schwenter ihre Damen gut aufgestellt und den Verlust dieser beiden Punkte vorher eingeplant. Mit ein wenig Glück wäre der Plan fast aufgegangen und der Sieg bereits nach den sechs Partien gesichert gewesen. So jedoch, bei einem Spielstand von 3 zu 3 Punkten, mussten beide Teams noch im Stechen den Gewinn der Bronzemedaille ausspielen.
Die drei Longhitter Gabi Becker, Beate Schaffner und Simone Schiessl traten im spannenden „Sudden Death“-Modus für den GCW an. Beate Schaffner unterlag ihrer Gegnerin am 2. Extraloch, Gabi Becker siegte kurz danach, ebenfalls an der 2. Bahn. Spielstand nun 1:1 – aufregender ging es kaum noch! Nervenstark spielte Simone Schiessl insgesamt zweimal die beiden, für das Stechen ausgewählten Spielbahnen, zuletzt begleitet und beklatscht von all ihren Teamkameradinnen  und konnte am vierten Grün mit einem bravourös gespielten Birdie ihre Gegnerin unter dem Jubel ihres Teams besiegen und die Bronzemedaille sichern.

Dies ist nun schon die achte Medaille, die das Wörthseer AK30-Damenteam (vormals Jungseniorinnen) in den Jahren 2010 bis 2018 erringen konnte (5 x Silber, 3 x Bronze).  Eine meist geschlossene Teamleistung, ein toller Zusammenhalt der Mannschaft und nicht zuletzt eine große Portion Spaß miteinander und bei allen gemeinsamen Teamevents bildet die Grundlage für diese Erfolge.
Ein herzliches Dankeschön an alle Spielerinnen (die bereits im Text erwähnten, sowie Charlotte Fischer, Martina Schumacher und Sabine Urban), die nicht nur im Finale, sondern auch zuvor das Team durch ihren Einsatz, mal als Spielerin, mal als Caddy wertvoll unterstützt haben!

 

3-Club-Pokal 2018 – Sieg für Wörthsee

alle Sieger 3-Club-Pokal und Club-Präsidenten (sitzend)

Dieses besonders sportliche und traditionsreiche Turnier (Freitag, 27.07. bis Sonntag 29.07.) wurde am vergangenen Wochenende an drei hintereinander folgenden Tagen auf den Plätzen der befreundeten Golfclubs Feldafing, Strasslach und Wörthsee nun bereits zum 15. Mal ausgetragen.

Insgesamt 91 Turnierteilnehmer/innen, davon 28 Damen und 63 Herren aus den Golfclubs Feldafing (16 Spieler/innen), dem Münchner Golfclub (28) und dem Golfclub Wörthsee (43) spielten zum einen um den Teamsieg ihres Heimatclubs, zum anderen natürlich auch um den Bruttosieg oder eine vordere Nettoplatzierung in ihrer Spielklasse.

Die extrem hohen Temperaturen, meist deutlich über 30 Grad Celsius an allen drei Spieltagen, der gemeinsame Kanonenstart um 11.00 Uhr bei allen Runden in gemischten 4er-Flights und die damit verbundene lange Spieldauer von fünf bis sechs Stunden pro Turniertag, ließen schon vor dem Start  sehr anspruchsvolle Turnierbedingungen vermuten.

GC Wörthsee – Bahn 8 – 1. Spieltag

Im GC Wörthsee am ersten, sowie im Münchner GC am 2. Spieltag erwarteten die Spieler/innen schnelle Grüns, anspruchsvolle Fahnenpositionen, jedoch auch relativ breite Fairways. Im GC Feldafing allerdings, am Finaltag des Turniers, forderten die schmalen, von altehrwürdigem Baumbestand gesäumten Fairways und die, im Vergleich zu den beiden anderen Clubs, deutlich langsameren Grüns,  ihren Tribut bei so manchem Turnierteilnehmer. Viele Abschläge landeten direkt vom Tee im Wald, und waren oft nicht mehr auffindbar.  Etliche verwandelbare Putts wurden doch nicht erfolgreich eingelocht, war die Puttlinie in Feldafing nicht immer einfach zu lesen und die Grüngeschwindigkeit ungewohnt langsam.

GC Strasslach – Bahn B2 – 2. Spieltag

Bei jedem Turnier gibt es schlechte, durchschnittliche, aber auch hervorragende Ergebnisse. So auch an den drei Spieltagen des 3-Club-Pokals.
In der Vorgabenklasse C unterspielten 10 Spieler/innen ihre persönliche Stammvorgabe, in Klasse B gelang dies 6 Teilnehmer/innen und in Klasse A freuten sich 9 Sportler/innen über ihre Verbesserung.
Besonders erwähnenswert sind die Nettoergebnisse von Max Heyder (GC Feldafing, Vorgabenklasse A), der auf seinem Heimatplatz am dritten Tag 45 Punkte erkämpfte, sowie von Ben Brookman (MGC, Vorgabenklasse B), der sage und schreibe 74 Nettopunkte in Feldafing auf seiner Scorekarte notierte.

GC Feldafing – Bahn 10 – 3. Spieltag

Den Königstitel bzw. Bruttosieg jedoch, sicherte sich in diesem spannenden Turnier mit zwei sehr soliden Runden und einer Unterspielung, noch vor allen teilnehmenden Herren, Simone Schiessl aus dem GC Wörthsee. 91 Bruttopunkte sammelten sich auf ihren drei Scorekarten an, immerhin drei Punkte mehr als der Bruttosieger der Herren. Michael Kreitmair vom MGC notierte respektable 88 Punkte.
Den Teamsieg (die besten 7 Spieler des jeweiligen Tages wurden gewertet) sicherte sich ebenfalls der GC Wörthsee und nahm somit den Wanderpokal erneut mit nach Hause.

Brutto-Gesamtsiegerin 2018 _ Simone Schiessl

Einen schönen Abschluss fanden die drei Turniertage bei einer lockeren Siegerehrung, die, wie immer von den Präsidenten der teilnehmenden Clubs gemeinsam moderiert wurde. Claudia Bachmair-Vogel vom MGC, Nikolaus von Koblinski aus Feldafing, sowie Konrad Gritschneder vom GC Wörthsee ehrten jeweils die Sieger ihrer Clubs und überreichten eine gute Flasche Wein, sowie ein individuell graviertes Weinglas.
Alle Teilnehmer der drei Clubs genossen noch einen sehr geselligen und freundschaftlichen Abend im Restaurant des GC Feldafing und ließen sich von der hervorragenden Küche von Werner Küster und seinem freundlichen und professionellen Gastro-Team verwöhnen.

Ein besonderer Dank gilt auf jeden Fall auch wieder den Greenkeeper-Teams aller Clubs, die für dieses besondere Turnier alle Plätze in perfektem Zustand präsentierten und stolz auf ihre Arbeit sein können. Danke auch an Helfer und Helferinnen, die die Ausgabe der Scorekarten bei großem Andrang bestens gemanagt haben, die Startlisten und Auswertungen erstellt haben, die an den Halfway-Stationen viele Stunden ausgeharrt haben und Danke an Helmi Huber und den kleinen Vinzenz, die unermüdlich feuchte Tücher auf dem Platz in Wörthsee an die Spieler verteilt haben und für einen zügigen Spielfluss sorgten.

(Bildquellen: Siegerfoto / GC Feldafing, Platzfotos Feldafing und MGC /Club-Homepage, Platzfoto GCW / Ch.Grün, Simone Schiessl / eigenes Foto)

 

4. Spieltag Damen AK30 in Lindau: Kleine Chance – großartig genutzt

AK30 Team GCW: Gabi Becker, Birgit Schwenter, Tine Grün, Barbara Hipp, Charlotte Fischer, Simone Schiessl (nicht im Bild: Beate Schaffner, Sabine Urban, Martina Schumacher)

Der vierte und somit letzte Spieltag der Damen AK30 in Lindau sollte nicht nur aufgrund der extrem hohen Temperaturen, sondern auch wegen der geringen Chance, den zweiten Tabellenplatz in der 1 Liga Bayerns zu verteidigen, ein wirklich heißer Tag für das Team aus Wörthsee werden.

Um auf jeden Fall rechtzeitig an diesem verkehrsreichen Freitag im Drei-Länder-Eck anzukommen, verluden alle Spielerinnen des Teams schon um 11 Uhr ihre Taschen und Trolleys zügig ins Auto und fuhren gemeinsam in Richtung Bodensee zum GC Lindau – Bad Schachen.

Dort angekommen nahmen alle erst einmal ein großes, kaltes Getränk zu sich, denn gegen Mittag hatte das Thermometer die Marke von 32 Grad Celsius bereits geknackt. Die wenigen Schattenplätze auf dem Übungsgelände waren begehrt und die ein oder andere verzichtete aufgrund der Hitze auf das „Warmschlagen“ auf der Driving Range.

Den Verbleib in der höchsten, bayerischen Liga hatten sich die Damen aus Wörthsee ja bereits am dritten Spieltag souverän gesichert, nun galt es noch, das Team aus Olching in Schach zu halten und ein paar Schläge Vorsprung herauszuspielen. Nur der zweite Tabellenplatz nach vier Spieltagen würde eine Teilnahme bei der Bayerischen Meisterschaft ermöglichen, ein Ziel, welches die Damen des GCW bisher seit 2010 erreichen konnten.

Die selektive Anlage des GC Lindau mit ihren fantastischen Ausblicken auf den Bodensee und die nahen Alpen, mit ihren vielen kleinen Seen, dem 65 Jahre alten Baumbestand und einem teilweise sehr hügeligen Gelände verlangte allen Spielerinnen einiges an Können ab und verzieh keinen Fehler. Die Fairways waren aufgrund der Trockenheit besonders in hügeligen Lagen sehr hart und schwer berechenbar, die Grüns schnell und onduliert.

Nach vielen Stunden, etlichen guten und weniger guten Schlägen, dutzender geleerter Wasserflaschen und literweise vergossenem Schweiß kamen schließlich die letzten Spielerinnen der Teams, knapp vor dem drohenden Gewitter, die Spielbahn 18 hinauf zum Clubhaus, wo schon alle Mannschaften gespannt auf die Scores der zuletzt gestarteten Damen warteten.

Kurze Zeit später verkündete die Kapitänin aus Lindau das Tagesergebnis, welches im Team Wörthsee zuerst für Verblüffung, dann aber für Freudenschreie sorgte. Gabi Becker, Charlotte Fischer, Tine Grün, Barbara Hipp, Simone Schiessl und Birgit Schwenter hatten ihre Chance genutzt und ganze 13 Schläge auf das Team Olching herausgeholt!

Die Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft im September war somit gesichert und zur Feier des Erfolgs übernahm Stefan Fischer für alle bestgelaunten GCW-Spielerinnen großzügig die Getränkerechnung (und diesmal blieb es nicht beim Tafelwasser).

Ausblick auf den Bodensee und die Alpen – GC Lindau Bad Schachen